Rainer Stache promovierte 1984 mit der Arbeit
Perry Rhodan - Überlegungen zum Wandel einer Heftromanserie zum Doktor der Philosophie. Seine Auseinandersetzung mit der Trivialliteratur - er selbst zieht den neutraleren Begriff Paraliteratur vor - und speziell mit der Heftromanserie Perry Rhodan markiert einen grundlegenden Wandel in der akademischen Wahrnehmung dieses soziologisch-literarischen Phänomens. Sein besonderes Verdienst besteht darin, daß er sich aufgrund seiner umfassenden Kenntnis der Serie von ideologischen Klischees lösen und erstmals zu literaturwissenschaftlich fundierten Ergebnissen gelangen konnte. Dadurch wurde Staches Analyse der Perry-Rhodan-Serie zum Standardwerk, das in den vergangenen zwei Jahrzehnten nichts an Aktualität eingebüßt hat.
Die Neuausgabe des jahrelang vergriffenen Werkes wurde behutsam überarbeitet, ohne den historischen Charakter des Werkes zu verändern, und durch ein aktuelles Nachwort ergänzt.